Abschlussveranstaltung im Rahmen des Urban Thinkers Campus

Am 25. Oktober 2019 findet im Rahmen des Urban Thinkers Campus in Mannheim die Abschlussveranstaltung von Migrants4Cities statt. Das Panel „Nachhaltige Transformation städtischer Räume durch experimentelle Formate“ wird gemeinsam mit dem Projektteam des Synthese- und Vernetzungsprojekts SynVer*Z organisiert, das die Zusammenarbeit von knapp 50 Projekten aus den Förderlinien „Nachhaltige Transformation urbaner Räume“ und „Umsetzung der Leitinititiative Zukunftsstadt“ koordiniert.

Unter Beteiligung weiterer Zukunftstadt-Projekte fokussiert das Panel ko-produktive und experimentelle Formate der Stadtforschung und Stadtentwicklung und diskutiert, ob und wie es mit solchen Ansätzen gelingen kann, Transformationsprozesse in Gang zu setzen.

Wissenschaft sowie kommunale, private und zivilgesellschaftliche Akteure, die bereits umsetzungsorientierte und teilweise experimentelle Beteiligungsformate realisieren, können in diesem Panel Erfahrungen austauschen, projektübergreifend Fragen aufwerfen und anwendungsbezogen diskutieren.

Das Panel gliedert sich in zwei Blöcke zu den Themen „Beteiligung und Ko-Produktion“ sowie „Experimentierraum Reallabor“. Das ausführliche Programm finden Sie hier.

Wir freuen uns auf interessierte Urban Thinkers aus Mannheim und vielen anderen Städten.

Bitte melden Sie sich hier an.

Umsetzung, Verstetigung, Transfer: Migrants4Cities startet in zweite Phase!

Es geht weiter! Im November 2019 startet aller Voraussicht nach das Ansschlussprojekt von Migrants4Cities. Es legt den Fokus auf Umsetzung, Verstetigung und Transfer der erarbeiteten Ergebnisse. Denn der Migrants4Cities-Ansatz hat wesentliche Komponenten für eine neue Form der kommunalen Nachhaltigkeits-Governance sowie zum Umgang mit sozialen, kulturellen, demografischen und ökologischen Spannungsverhältnissen in der Stadt erarbeitet.

Und was hat es gebracht? Die Stadt Mannheim benennt das Aufgreifen aktueller Themen der nachhaltigen Stadtentwicklung, die Entwicklung von Lösungen mit hohem Innovationscharakter und fachlicher Wertigkeit und den gelungenen Zugang zur Zielgruppe der hochqualifizierten Migrant*innen als bisherige Wirkungen des M4C-Ansatzes, die enge Verzahnung mit städtischen Entwicklungen und Akteuren und die starke Umsetzungsorientierung des Verfahrens als besondere Qualitätsmerkmale des Ansatzes. Grund genug, dafür zu sorgen, dass die Ergebnisse weiter genutzt und verbreitet werden und vielleicht auch noch praxisnäher gestaltet werden.

Und das haben wir vor:

  • Begleitung der Umsetzung der erarbeiteten Lösungen: Die Stadt will die Lösungen KulturTram, Arbeitsbox und Aktionsbox „Nachbarschaftsplätze gestalten“ schrittweise umsetzen und dafür das Netzwerk interessierter Partner pflegen und ausbauen.
  • Weiterentwicklung des Urban Design Thinking: Als Voraussetzung für Verstetigung und Transfer soll eine kompaktere Form von UrbanLabs entwickelt und erprobt werden, die leichter in städtische Routinen eingepasst werden kann.
  • Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung: Inhaltlich sollen in insgesamt drei kompakten UrbanLabs Lösungen zu der Frage erarbeitet werden, wie Straßenraum gestaltet werden muss, um einen Beitrag zur Klimaresilienz zu leisten und zugleich eine hohe Aufenthaltsqualität zu bieten.
  • Ergebnistransfer in die Lernpartnerstädte: Für und mit jeder Lernpartnerstadt wird individuell herausgearbeitet, welche der Wirkungen, die in Mannheim mit Migrants4Cities erreicht wurden, für sie interessant sind und wie sie diese mit den Komponenten des M4C-Ansatzes erreichen kann.

Interessierte Städte und Mannheimer Bürger*innen und Bürger sind herzlich eingeladen, daran mitzuwirken. Bitte kontaktieren Sie uns!

Konferenz der Zukunftsstädte: Wie sieht Kimaschutz von unten aus?

Am 2. und 3. Dezember findet in Münster die Zukunftsstadt-Konferenz „Klima-aktiv, innovativ, digital“ statt. Das Team von Migrants4Cities ist dort gleich zweimal vertreten: Im Workshop „Klimaschutz von unten“ wird am 3. Dezember das Aktionskonzept „Menschen² – Straßen neu nutzen!“ vorgestellt, das Bürger*innen bei der Umnutzung von Straßenraum unterstützt. Denn für die nachhaltige Transformation städtischer Räume müssen Menschen ihre Gewohnheiten ändern – und das geht leichter, wenn neue Nutzungen schon mal ausprobiert werden können. Genau das macht das Aktionskonzept möglich und leistet so einen Beitrag dazu, wie Kommunen schwierige Transformationsprozesse gesellschaftsfähig machen können. Zugleich haben alle Besucher*innen am Migrants4Cities-Stand auf dem Markt der Möglichkeiten Gelegenheit, sich entlang von u.a. Fotos, Filmen, User Journeys usw. selbst ein Bild vom Urban Design Thinking und von den Mannheimer Nachhaltigkeitslösungen zu machen.

Mehr Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie hier.

Arbeitsbox auf Wanderschaft in Mannhein

Das Teilmodul der Arbeitsbox, das während des Maimarkts von Auszubildenden der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald gebaut wurde, ist jetzt auf Wanderschaft durch die Stadt und macht Werbung für die Idee, im Grünen zu arbeiten. Im August noch im Herzogenriedpark zu sehen, steht die Arbeitsbox nun auf dem Gelände der Hochschule Mannheim. Schon ein Testlauf im April 2018 hatte das große Interesse der Studierenden an der Arbeitsbox gezeigt. Nun wird das Modul dort ein Semester lang stehen. Und dank der Kooperation und Unterstützung von kompass werden sich nun verschiedene Fakultäten der Hochschule Gedanken über die technische Weiterentwicklung der Box machen: Wie kann eine autarke Infrastruktur aussehen? Wie kann ein Buchungssystem über eine App funktionieren? Auf diese und weitere Fragen wollen die Studierenden Antworten finden und konkrete Gestaltungsvorschläge erarbeiten.

Studierendenprojekt zum Aktionspaket „Nachbarschaftsplätze gestalten“

Das Aktionspaket „Nachbarschaftsplätze gestalten“ der Migrants4Cities-Arbeitsgruppe WOHNEN wird seit Juni 2019 von Studierenden der Fakultät für Sozialwesen an der Hochschule Mannheim weiterentwickelt. Mit Unterstützung der Stadt Mannheim und des Projekts kompass identifizieren sie im Dialog mit sozialräumlichen Akteuren Problemlagen und erarbeiten Lösungswege. Dabei geht es um die konzeptionelle Rahmung und operative Begleitung eines partizipativen Prozesses zur Gestaltung von Nachbarschaftsplätzen in Mannheim. Erste Ergebnisse haben die Studierenden auf der „International Summer Academy“ im August in der Multihalle vorgestellt. Bis Frühjahr 2020 möchte die Gruppe eine nachhaltige Kooperation zwischen der Hochschule Mannheim und sozialräumlichen Akteuren am Swanseaplatz etablieren. Unter diesem Dach ermöglichen gemeinschaftlich organisierte Mitmachaktionen und Beteiligungsprozesse den Nutzer*innen öffentlicher Plätze die gemeinsame Gestaltung ihrer Nachbarschaften in Selbstorganisation.

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