Arbeiten im Grünen: Campus TV berichtet über Migrants4Cities

Wie wollen wir in der Stadt von morgen nachhaltig leben und arbeiten? Eine Idee dafür ist die Workbox für das Arbeiten im Grünen. Getestet hat das Team von Migrants4Cities diese Box Mitte April auf dem grünen Campus der Hochschule Mannheim. Das Hochschulmagazin Campus TV berichtet in seiner Sendung vom 3. Mai 2018 darüber und stellt dabei auch gleich das Urban Design Thinking als Methode der co-produktiven Stadtentwicklung vor.

Noch bis Herbst dieses Jahres werden damit bei Migrants4Cities von Mannheimer/innen mit internationaler Biographie Konzepte für autoarme Straßenräume, lebendige Nachbarschaftsplätze, interkulturelle Begegnungen oder die Beteiligung in der Stadtgesellschaft erarbeitet und erprobt.

Der Magazinbeitrag „Arbeiten auf dem Grünen Campus“ ist hier abrufbar.

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Richtigstellung: Teilnehmer*innen von Migrants4Cities arbeiten ehrenamtlich und unentgeltlich!

Das Team von Migrants4Cities kann nach einem Jahr Projektarbeit bereits auf viele positive Erfahrungen bauen. Uns freut das große Interesse am Projekt und es erreichen uns aus den verschiedensten Bereichen viele positive Rückmeldungen zum neuen Vorgehen, den Themen und der besonderen, bürgerzentrierten Methode.

Leider wurde das Migrants4Cities-Projekt aber auch in verschiedenen Medien nicht nur falsch dargestellt sondern regelrecht verunglimpft. Speziell ein Beitrag, der in verschiedenen Online-Medien nach wie vor zu finden ist, hat zu erschreckenden Auswirkungen für die Projektverantwortlichen und einzelne Teilnehmer*innen geführt.

Neben der Verwendung stereotyper und xenophober Vorurteile wurde darin Migrants4Cities in einer Art und Weise dargestellt, die ein völlig falsches Bild des Engagements der Teilnehmerinnen und Teilnehmer hervorruft.

So wird offen die Qualifikation der Teilnehmer*innen bei Migrants4Cities in Frage gestellt. Dieser Behauptung widersprechen wir mit aller Deutlichkeit! Unser ehrenamtliches Team ist divers: hinsichtlich der Migrationserfahrungen, hinsichtlich Alter und Geschlecht und eben auch hinsichtlich der beruflichen Qualifikation. Alle Teilnehmenden engagieren sich ehrenamtlich für die nachhaltige Stadtentwicklung Mannheims. Sie werden daher auch als Stadtentwickler*innen bezeichnet, sind aber nicht bei der Stadt Mannheim angestellt und erhalten auch keine Bezahlung für ihr Engagement. Sie engagieren sich freiwillig im Rahmen eines Bürgerbeteiligungsprozesses und haben hierfür auch keine fehlende oder falsche Qualifikation!

Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer engagieren sich bei Migrants4Cities ehrenamtlich. Sie erhalten dafür kein Gehalt, kein Honorar oder irgendeine andere finanzielle Aufwandsentschädigung. Im Gegenteil: Freiberufler*innen, die sich im Projekt engagieren, nehmen durch ihr Engagement z.T. finanzielle Einbußen auf sich. Andere nehmen extra Urlaub, um an den Workshops teilzunehmen.

Wir möchten daher auch explizit klarstellen, dass Dr. Rajya Karumanchi-Dörsam – die in den Artikeln namentlich genannt wird – eine ehrenamtliche Teilnehmerin ist. Sie ist nicht, wie behauptet, Projektleiterin von Migrants4Cities. Ihre Rolle im Projekt wird auf eine Art und Weise dargestellt, die bei Leser*innen offensichtlich den Eindruck entstehen lässt, Dr. Karumanchi-Dörsam hätte durch ihre Teilnahme irgendeinen finanziellen Vorteil oder würde über das Projektbudget verfügen. Leider wurde sie tatsächlich in ihrem Umfeld direkt mit solchen Behauptungen konfrontiert!

Das Engagement aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist ehrenamtlich und kann von uns nicht hoch genug geschätzt werden! Andere Behauptungen oder auch nur Darstellungen, die ein gegenteiliges Bild erwecken, sind schlichtweg falsch.

Wir bedauern, mit welcher Schnelligkeit sich diese Darstellung verbreitet hat und immer noch weiter verbreitet, wie unreflektiert diese Darstellung aufgenommen wird und vor allem, welche Konsequenzen dies für unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer hat.

Migrants4Cities lebt vom ehrenamtlichen Engagement seiner Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Unsere Teilnehmenden sind Migrantinnen und Migranten, die in Mannheim wohnen, arbeiten, lernen und leben. Sie sind Mannheimer*innen mit internationaler Biographie. Das scheint Anlass zu sein, das Engagement an sich in Frage zu stellen. Dem stellen wir uns mit aller Deutlichkeit und Entschiedenheit entgegen!

Die Richtigstellung können Sie hier herunterladen.

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Marcus Jeutner im Interview: Citizens first! Menschen-zentrierte Stadtentwicklung auch international wichtiges Thema

Marcus Jeutner gehört zum Migrants4Cities-Team der TU Berlin. Außerdem ist er Leiter des IGSI-Networks – Indo-German smart initiative. Das Netzwerk widmet sich ebenfalls der menschen-zentrierten Gestaltung von Stadtentwicklungsprozessen. Im Interview mit den Machern der „City of Tomorrow campaign“ des Bundesforschungsministeriums (BMBF) erläutert er, warum dieser Ansatz und die Methode Urban Design Thinking auch im internationalen  Kontext für Stadtplaner*innen zunehmend wichtig werden. Das vollständige Interview lesen Sie hier.

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Berichterstattung zum Start der UrbanLabs

Zum Start des Urban Design Thinking Prozesses in Mannheim hatte die Stadt zum Pressegespräch eingeladen. Die Vorstellung des Projekts, der Methode Urban Design Thinking und von drei Vertreter*innen des UDT-Teams führte Journalist*innen fast aller lokalen und Regionalmedien in das Kreativzentrum Altes Volksbad. Die Berichterstattung ist im Pressespiegel nachzulesen.

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