Umsetzung, Verstetigung, Transfer: Migrants4Cities startet in zweite Phase!

Es geht weiter! Im November 2019 startet aller Voraussicht nach das Ansschlussprojekt von Migrants4Cities. Es legt den Fokus auf Umsetzung, Verstetigung und Transfer der erarbeiteten Ergebnisse. Denn der Migrants4Cities-Ansatz hat wesentliche Komponenten für eine neue Form der kommunalen Nachhaltigkeits-Governance sowie zum Umgang mit sozialen, kulturellen, demografischen und ökologischen Spannungsverhältnissen in der Stadt erarbeitet.

Und was hat es gebracht? Die Stadt Mannheim benennt das Aufgreifen aktueller Themen der nachhaltigen Stadtentwicklung, die Entwicklung von Lösungen mit hohem Innovationscharakter und fachlicher Wertigkeit und den gelungenen Zugang zur Zielgruppe der hochqualifizierten Migrant*innen als bisherige Wirkungen des M4C-Ansatzes, die enge Verzahnung mit städtischen Entwicklungen und Akteuren und die starke Umsetzungsorientierung des Verfahrens als besondere Qualitätsmerkmale des Ansatzes. Grund genug, dafür zu sorgen, dass die Ergebnisse weiter genutzt und verbreitet werden und vielleicht auch noch praxisnäher gestaltet werden.

Und das haben wir vor:

  • Begleitung der Umsetzung der erarbeiteten Lösungen: Die Stadt will die Lösungen KulturTram, Arbeitsbox und Aktionsbox „Nachbarschaftsplätze gestalten“ schrittweise umsetzen und dafür das Netzwerk interessierter Partner pflegen und ausbauen.
  • Weiterentwicklung des Urban Design Thinking: Als Voraussetzung für Verstetigung und Transfer soll eine kompaktere Form von UrbanLabs entwickelt und erprobt werden, die leichter in städtische Routinen eingepasst werden kann.
  • Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung: Inhaltlich sollen in insgesamt drei kompakten UrbanLabs Lösungen zu der Frage erarbeitet werden, wie Straßenraum gestaltet werden muss, um einen Beitrag zur Klimaresilienz zu leisten und zugleich eine hohe Aufenthaltsqualität zu bieten.
  • Ergebnistransfer in die Lernpartnerstädte: Für und mit jeder Lernpartnerstadt wird individuell herausgearbeitet, welche der Wirkungen, die in Mannheim mit Migrants4Cities erreicht wurden, für sie interessant sind und wie sie diese mit den Komponenten des M4C-Ansatzes erreichen kann.

Interessierte Städte und Mannheimer Bürger*innen und Bürger sind herzlich eingeladen, daran mitzuwirken. Bitte kontaktieren Sie uns!

Urban Design Thinking goes India!

Das im Projekt Migrants4Cities erprobte Urban Design Thinking wird zunehmend auch international als erfolgversprechendes Format in Stadtentwicklungsprozessen eingesetzt. Im August 2019 haben Marcus Jeutner und ein Team der TU Berlin in Indien mit drei Workshops das Projekt „Climate Smart Cities“ gestartet. Damit sollen klimafreundliche Lösungen im Kontext schnell wachsender Städte entwickelt werden.

Die UrbanLabs in Kochi (Green Building), Coimbatore (Green City Networks) und Bhubaneswar (Stormwater drainage) hatten jeweils einen eigenen inhaltlichen Fokus, zu dem Mitarbeiter der lokalen Stadtverwaltungen, externe Fachexperten und Initiativen zum Auftakt die aktuellen Herausforderungen  definierten. Diese bilden im weiteren Verlauf den Hintergrund für die Entwicklung von Lösungen.

Das Projekt wird durch die Deutsche Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit (giz) geleitet und ist gefördert durch die Internationale Klimaschutz-Initiative des BMU.

Arbeitsbox: Zwei Gewinner im Design-Wettbewerb prämiert

Eine zentrale Herausforderung der modernen Arbeitswelt liegt in der erhöhten Flexibilität der Arbeitsorganisation. Als eine Lösung für die nachhaltige Gestaltung der Arbeitswelt von morgen hat ein Team von Migrants4Cities die Arbeitsbox für das Arbeiten im Freien entwickelt und gestestet.

In einem Design-Wettbewerb hatten Studierende dann die Chance, die identifizierten Anforderungen in einen attraktiven Entwurf umzusetzen. Anfang des Jahres hat eine Fachjury zwei Entwürfe für das Design der Arbeitsbox prämiert. Jetzt liegt das Booklet zur Jurysitzung vor und kann hier heruntergeladen werden.

Voller Erfolg: KulturTram beim Nachtwandel in Mannheim

Zwei heiße Nächte, 10 Bands, Musik von Pop bis Folk … und hunderte Mitfahrerinnen und Mitfahrer: Die Premierenfahrt der KulturTram beim Nachtwandel in Mannheim war ein voller Erfolg. Dass für die Fahrgäste auf der Rundfahrt zwischen dem Stadtquartier Jungbusch und der Innenstadt  ordentlich Musik drin war, hatten sie Nachtbürgermeister Hendrik Meier zu verdanken. Jens Schneider, Straßenbahnfahrer und Moderator bei Radio Regenbogen, sorgte als Chauffeur der KulturTram dafür, dass die Gäste auf der Rundfahrt zwischen dem Stadtquartier Jungbusch und der Innenstadt  miteinander ins Gespräch kamen. Neben dem jungen Publikum waren erkennbar auch viele Familien und ältere Fahrgäste ‚an Bord‘ und von der KulturTram begeistert. Beim Warten auf die KulturTram kam ebenfalls keine Langeweile auf, denn zwei Haltestellen wurden zusätzlich musikalisch bespielt. „Ich muss echt nach Mannheim ziehen“, so das Fazit eines begeisterten jungen Fahrgasts.

Erdacht und geplant wurde die KulturTram durch das Team von Migrants4Cities als Lösungsvorschlag für gutes Zusammenleben in einem klimafreundlichen, sozial ausgewogenen, wirtschaftlich prosperierenden und kulturell vielfältigen Mannheim.

Möglich wurde die „Jungfernfahrt“ der KulturTram durch die Kooperation des Teams von Migrants4Cities, der Kulturellen Stadtentwicklung / Startup Mannheim, sowie dem Engagement des neuen Nachtbürgermeister Hendrik Meier, den einander.Aktionstagen und der RNV.

Gerne nächstes Jahr wieder!

Impressionen von der Premierenfahrt der KulturTram beim Nachtwandel 2018 sehen Sie in unserem Video und in der Bildergalerie.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer und in der Pressemitteilung.

Vielfalt erfahren: Premierenfahrt der KulturTram beim Nachtwandel in Mannheim

Premiere für die KulturTram! Die Idee der KulturTram kommt vom UrbanLab aus direkt auf die Schiene! Bei ihrer „Jungfernfahrt“ wird die KulturTram beim diesjährigen Nachtwandel in Mannheimam 26. und 27. Oktober Fahrt aufnehmen und die Vielfalt der Stadt erlebbar machen. Die Grundidee dahinter: Im Alltag durch kulturelle Aktivitäten miteinander ins Gespräch kommen, die interkulturelle Vielfalt der Stadt kennenlernen und sich dabei noch von Stadtteil zu Stadtteil bewegen.

Erdacht und geplant wurde die KulturTram durch das Team von Migrants4Cities als Lösungsvorschlag für gutes Zusammenleben in einem klimafreundlichen, sozial ausgewogenen, wirtschaftlich prosperierenden und kulturell vielfältigen Mannheim.

Möglich wird die „Jungfernfahrt“ der KulturTram durch die Kooperation des Teams von Migrants4Cities, der Kulturellen Stadtentwicklung / Startup Mannheim, sowie dem Engagement des neuen Nachtbürgermeister Hendrik Meier, den einander.Aktionstagen und der RNV.

Also: Einsteigen, mitfahren, sich kennenelernen.

Mehr Informationen finden Sie im Flyer und in der Pressemitteilung.

© 2019 Ein MarketPress.com Theme

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.