Die Stadt der Zukunft mitgestalten: Workshop für Schüler:innen beim Young Waterkant Festival

Migrants4Cities macht Schule! Das Team von der TU Berlin, insar consult und inter 3 unterstützt den Verein SEEd bei einem Online-Workshop zur “Stadt der Zukunft” speziell für Schüler:innen. Der Workshop findet im Rahmen des Young Waterkant Festivals am 15. Juni 2021 statt. In 90 Minuten können die Teilnehmenden für das, was sie an Stadt besonders nervt, eigene Visonen erarbeiten, wie es besser werden kann.

Teilnehmen können Schüler:innen ab der 8. Klasse. Lehrkräfte können ihre Klasse unter young@waterkant.sh anmelden. Alle Schulklassen, die sich bis zum 08.06.2021 anmelden, erhalten eine Prototyping-Box per Post zugesandt.

Übrigens: SEEd ist ein an der Universität Flensburg und der Fachhochschule Kiel entwickelter Lernansatz zur Stärkung der nnovations- und Gründerkultur. Mit Bildungsprojekten an Schulen werden junge Menschen dazu motiviert und empowered, für die drängenden ökologischen und sozialen Herausforderungen Lösungen zu entwickeln. Und zu erleben, was sie selbst dafür tun können. Getreu dem Motto Machen ist wie wollen – nur krasser. SEEd ist dabei nicht nur in Schleswig-Holstein aktiv, sondern auch in Baden-Württemberg. Und an dem digitalen Workshop können Klassen aus ganz Deutschland teilnehmen. Auf geht’s!

Mehr Informationen zu SEEd und zur Veranstaltung gibt es hier.

Klimaresilienz in der Neckarstadt Ost: UrbanLab#3 findet im Juli statt

Zwei UrbanLabs zur klimaresilienten Stadtgestaltung haben bereits stattgefunden: Das erste im Sommer 2020, bei dem sich die Teilnehmenden unter Hygieneauflagen im Herzogenriedpark im Freien treffen konnten und das zweite UrbanLab, das im November 2020 als digitale – und  dennoch sehr interaktive und kreative  – Veranstaltung mit viel Teamgeist durchgeführt wurde. 

Nun steht endlich das dritte und letzte UrbanLab an und ganz wahrscheinlich kann die Veranstaltung vor Ort in der Neckarstadt-Ost stattfinden, und zwar am 16. und 17. Juli 2021.

Neben der vor Ort-Veranstaltung werden aktuell auch digitale Angebote erarbeitet, die in das UrbanLab eingebaut werden können – besipielsweise ein sogenannter Audio-Walk oder ein Online-Voting. So können wir das Konzept und Workshopprogramm flexibel an die Infektionslage und entsprechende Einschränkungen anpassen. Und die Ergebnisse anschließend noch besser als bisher für alle erlebbar machen.

Es wird getestet!

Bei diesem dritten UrbanLab geht es darum, die entwickelten Ideen zu testen. Funktionieren sie wirklich so gut wie gedacht? Muss noch etwas an ihnen gefeilt werden? Was sagen die Anwohner*innen zu den Ideen? Diese Erkenntnisse hoffen wir in der Veranstaltung zu gewinnen. Alle Neuigkeiten rund um das dritte UrbanLab finden Sie wie gewohnt auf der Website.

Für neugierige Städtepartner*innen: Urban Design Thinking im WebLab einfach mal ausprobieren

In Mannheim wird bereits seit 2017 erfolgreich mit der Methode Urban Design Thinking gearbeitet. Doch auch für andere Städte − Zukunftsstädte, Smart Cities, Metropolregionen − kann das kollaborative und ko-kreative Format der Stadtentwicklung  interessant sein. Denn die gute Qualität der in Mannheim gefundenen Lösungen und die Zufriedenheit der engagierten Stadtgestalter:innen zeigen: der Aufwand lohnt sich!

Am 24. März 2021 nutzten darum mehr als 20 interessierte Städtepartner*innen die Gelegenheit, die Methode Urban Design Thinking in einem zweistündigen Transfer-WebLab unaufwändig kennenzulernen und auszuprobieren. Bei dem interaktiven Format entwickelten die Teilnehmer:innen gemeinsam über ein Online-Whiteboard in Ko-Kreation Ansätze für eine klimaresiliente Stadt. Es wurden etwa begrünte Radschnellwege als Alternative zum Autoverkehr, Sonnensegel und begrünte Pergolen in urbanen Hitze-Spots vorgeschlagen. Lösungsansätze, die die Teilnehmer:innen in Form von Zeichnungen, kleinen Modellen und gebastelten Prototypen entwickelten.

Für eine klimaresiliente Stadt sei es wichtig, viele Akteur:innen aus den verschiedensten Branchen in den Entwicklungsprozess mit einzubinden. Die Stadtverwaltungen müssten sich in alle Richtungen vernetzen, um auf die Klimaveränderungen in urbanen Räumen reagieren zu können, lautete der Tenor der Veranstaltung. Die in der zweistündigen Veranstaltung entstandenen Lösungen sollten zeigen, dass in einem Urban Design Thinking Prozess innovative und bedarfsgerechte Ideen für eine nachhaltige Stadtentwicklung entstehen können. Dabei wurde die Methode in einem Schnelldurchlauf in rund 45 Minuten erprobt, in realen Prozessen sind dafür mehrtägige Workshops vorgesehen.

Neugierig? Wenn auch Sie Urban Design Thinking in einem WebLab kennenlernen und ausprobieren möchten, geben Sie uns unter udt@migrants4cities einfach Bescheid. Wir freuen uns auf Sie!

Mehr Informationen finden Sie hier.

Dokumentation zum digitalen Urban Lab #2: Zum Nachlesen und Durchblättern!

Im zweiten UrbanLab hat das Team die im Sommer erarbeiteten Lösungsideen zur Umgestaltung des Quartiers rund um die Lange Rötterstraße noch einmal auf Herz und Nieren überprüft und angepasst. Anschließend wurde das große Testen der Lösungen geplant, das im Frühjahr dieses Jahres mit lebensgroßen Prototypen im Rahmen vom UrbanLab#3 stattfinden wird. Hoffentlich dann wieder im Freien und in der Neckarstadt-Ost, damit alle Anwohner*innen, Passant*innen und überhaupt alle, die Lust haben dabei mitmachen können.

Wer genauer wissen will, was die Teilnehmer*innen des zweiten UrbanLabs dazu im November 2020 im digitalen Workshop erarbeitet haben, kann alle Details jetzt in der Dokumentation nachlesen.

Die Dokumentation können Sie hier herunterladen.

M4C zu Gast beim digitalen Urban Thinkers Campus

Bereits zum fünften Mal hat am 4. Dezember in Mannheim ein Urban Thinkers Campus (UTC) stattgefunden und zum zweiten Mal in diesem Jahr 2020 bereits virtuell. Das ist ein wichtiges Signal, dass Konferenzen auch in Zeiten von Covid-19 möglich und wichtiger denn je sind. Denn der Bedarf ist groß, sich über die pandemiebedingten Veränderungen und die daraus resultierenden aktuellen und zukünftigen Herausforderungen des urbanen Lebens auszutauschen.

Der UTC bot dafür erneut eine interaktive Plattform. Zum Thema „Mannheim 2030 – Corona und die Folgen für Mannheim“ tauschten sich rund 250 Teilnehmer*innen in allen Labs über wichtige Handlungsfelder für die gesellschaftliche Weiterentwicklung aus, beispielsweise zur Leipzig-Charta, zum öffentlichen Raum mit Blick auf die Corona-Erfahrungen der letzten Monate oder zur digitalen Bürgerbeteiligung.

Migrants4Cities als innovatives Projekt war bereits zum vierten Mal als Impulsgeberin beim Mannheimer UTC dabei. „Die TU Berlin und die Stadt Mannheim gingen diesmal der Frage nach, in welcher Form Urban Design Thinking als ko-kreatives Beteiligungsformat, das von Gruppenarbeit, Austausch und Begegnung lebt, auch unter Covid-19 Bedingungen digital durchführbar ist“, so Christian Hübel, städtischer Projektleiter und Organisator des UTC. Dabei wurden beide Urban Labs – das Outdoor-Lab und das Online-Format – als vielversprechende Möglichkeiten einer Bürgerbeteiligung vorgestellt, die auch unter Pandemie-Bedingungen funktioniert.

Eine wichtige Erfahrung für die Stadt Mannheim, die Bürgerbeteiligung als Teil der städtischen DNA begreift. Dabei könnten die Vorteile von Online-Urban-Labs in zukünftige Prozesse von Anfang an eingeplant werden, denn sie lassen sich zeitlich flexibler gestalten und von den Teilnehmenden leichter wahrnehmen, da An- und Abreisewege entfallen. Die im Rahmen von Migrants4Cities gesammelten Erfahrungen und Erkenntnisse sollen für die künftige Gestaltung der Bürgerbeteiligung in der Post-Corona-Stadt Mannheim fruchtbar gemacht werden.

Mehr Informationen zum Urban Thinkers Campus 2020 finden Sie hier.

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