Dokumentation UrbanLab #1: Alle Ergebnisse in Wort und Bild

Wie verbessern wir die Klimaresilienz und Aufenthaltsquaität in der Neckarstadt Ost? Das war Thema im UrbanLab #1, das im Juli im Herzogenriedpark stattgefunden hat. Welche Ergebnisse haben die Teams im UrbanLab #1 in den Arbeitsgruppen zu den drei Quartieren Lange Rötterstraße, benachbartes Wohngebiet und Umfeld der Uhlandschule jeweils ausgearbeitet? Wer sich genauer informieren möchte, ist mit der Dokumentation bestens bedient. Neben den Ergebnissen und vielen wertvollen Hintergrundinformationen wird das Lab selbst in vielen Fotos und Zeichnungen lebendig.

Die Dokumentation können Sie hier herunterladen.

Zweites Urban Lab zur Klimaresilienz im Quartier findet online statt !

Migrants4Cities geht weiter! Am 13. und 14. November 2020 findet das zweite UrbanLab in Mannheim zum Thema „Klimaresilienz und Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum“ am Beispiel des Quartiers Lange Rötterstraße statt. Nachdem UrbanLab#1 im Sommer unter Hygieneauflagen unter freiem Himmel im Mannheimer Herzogenriedpark stattfinden konnte, lassen dies die herbstlichen Temperaturen und das aktuelle Pandemiegeschehen nicht zu. Das Migrants4Cities-Team geht dafür nun neue Wege: Kurzerhand wurde das UrbanLab#2 auf ein Online-Format umgestellt.

Der  große Vorteil: Alle Teilnehmer*innen können von zu Hause aus per Videokonferenz an dem Workshop teilnehmen. Gemeinsam gearbeitet wird an einem Online-Whiteboard und mit Break-Out-Rooms, wo sich die Teams unabhängig von der großen Gruppe unterhalten können. Und damit beim UrbanLab#2 nichts schief geht, wurden sämtliche Funktionen bei einem gemeinsamen Onboarding am 6. November bereits erfolgreich erprobt.

Neben Technik und Methodik wurde beim Onboarding auch inhaltlich gearbeitet. Denn das UrbanLab#1 ist bereits einige Monate her. Damit sich alle Teams wieder sattelfest mit ihren Aufgaben und Betrachtungsräumen fühlen, haben sie die bereits entwickelten Lösungen und Prototypen noch einmal gemeinsam in den Teams diskutiert. Offene Fragen können nun bis zum UrbanLab#2 am Freitag geklärt, sowie weitere Informationen gesammelt werden.

Kreative Prototypen für das Testen im Stadtraum entwickeln

Und was geschieht beim UrbanLab#2? Die Lösungen werden von den Teams noch einmal auf Herz und Nieren überprüft und möglicherweise angepasst. Gemeinsam wird dann das große Testen der Lösungen geplant, das im Frühjahr im Rahmen vom UrbanLab#3 hoffentlich wieder im Freien in der Neckarstadt-Ost stattfinden kann. Dabei sollen lebensgroße Prototypen der Lösungen unter Realbedingungen in der Langen Rötterstraße und Umgebung getestet werden – und wichtiges Feedback gesammelt werden.

Damit von allen Teilnehmer*innen beim UrbanLab#2 das Test-Szenario für das Frühjahr geplant und Prototypen gebastelt werden können, wurden vom Migrants4Cities-Team Bastel-Päckchen verschickt. Diese sind mit Materialien und Karten versehen und werden dann beim UrbanLab#2 zum Einsatz kommen! Denn auch bei einem Online-Format soll das Basteln und das kreative Ausleben nicht zu kurz kommen.

Mannheim wird klimaresilient(er): UrbanLab in der Neckarstadt-Ost

Bürgerbeteiligung funktioniert auch in Zeiten von Corona. Das hat sich beim zweitägigen UrbanLab am 17./18. Juli 2020 im Herzogenriedpark gezeigt. Für das Pilotquartier Neckarstadt-Ost haben bei bestem Wetter knapp 20 Bürger*innen, Akteure aus der Neckarstadt Ost und Vertreter*innen aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam an konkreten Lösungsideen zum Thema “Klimaresilienz und Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum” gearbeitet.

In drei Arbeitsgruppen entwickelten die Teilnehmenden Ideen für drei Zonen des Pilotquartiers Neckarstadt-Ost: die Lange Rötterstraße, den Platz vor der Uhlandschule und die Straßen zwischen Lange Rötterstraße und Käfertaler Straße. Sie konnten dabei auf erste Ideen für die Entwicklung der Neckarstadt-Ost zurückgreifen, die bereits im Rahmen des Beteiligungshaushalts 2019 entstanden waren.

Den Veranstaltungsort im Herzogenriedpark stellte die Stadtpark GmbH zur Verfügung. So konnte das Projektteam auch in Zeiten von Corona ein gemeinsames Arbeiten mit einer begrenzten Zahl von Teilnehmenden unter Berücksichtigung der Abstands- und Hygieneregeln ermöglichen.

Mehr Informationen zum UrbanLab und den Ergebnissen finden Sie hier.

Public Space And Public Life: Virtueller Urban Thinkers Campus 2020

Kein Handschlag, keine Umarmung, kein ungeschütztes Lächeln…und teils verwaiste öffentliche Räume. In Corona-Zeiten haben sich viele Gewohnheiten des öffentlichen Miteinanders schlagartig verändert. Umso wichtiger ist es, sich als Stadtgesellschaft darüber auszutauschen, wir wir gemeinsam gut durch diese Krise kommen. Und diejenigen schützen, die besonders verletzlich sind: Kranke, Ältere, Kinder und Jugendliche, Menschen in schwierigen Lebenslagen.

Unter dem Motto “Public Space And Public Life” lädt die Stadt Mannheim darum am 15. Juli 2020 um 17.00 Uhr zum virtuellen Urban Thinkers Campus. Neben Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz ist u.a. Prof. Elke Pahl-Weber aus dem Team von Migrants4Cities als Referentin mit dabei.

Interessiert? Dann registrieren Sie sich unter www.utc-mannheim.de

Migrants4Cities – das Buch

Jetzt lässt sich nachlesen, was das Team von Migrants4Cities in der ersten Projektphase in Mannheim erlebt und herausgefunden hat. Die Abschlusspublikation “Willkommene Perspektiven. Nachhaltige Stadtentwicklung durch Urban Design Thinking” ist soeben erschienen.

Das Buch zeigt auf, warum Ko-Kreation auch in der Stadtentwicklung zunehmend an Bedeutung gewinnt und wie mit Urban Design Thinking solche ko-kreativen, am Bedarf der Menschen ausgerichteten Arbeitsprozesse im städtischen Kontext strukturiert und umgesetzt werden können. Es bietet anschauliche Einblicke, wie Urban Design Thinking im Projekt Migrants4Cities eingesetzt wurde, welche Personen in die Arbeit eingebunden waren, was den Arbeitsprozess ausgezeichnet hat und welche Ergebnisse erarbeitet wurden. Basierend auf diesen Erfahrungen wird der ko-kreative Ansatz in Mannheim reflektiert in Bezug auf:

  • die Besonderheiten in der Anwendung von Urban Design Thinking,
  • die Einbindung solcher Vorgehensweisen in die Routinen städtischer Governance,
  • die Mobilisierung und Einbindung der Migrant*innen sowie
  • den Transfer von Ergebnissen in andere Städte.

Viel Spaß beim Lesen. Hier geht es direkt zum Download. Bestellen können Sie das Buch unter diesem Link.

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