Das Neckarstadt Ost Malbuch: Bunt und kreativ durch die Feiertage

Seit einigen Jahren erfreuen sich Malbücher für Erwachsene einer immer größer werdenden Beliebtheit. Das Team vom Projekt „Migrants4Cities“ hat für die bevorstehenden Feiertage nun ein solches Malbuch (nicht nur) für Erwachsene gestaltet: “Das Neckarstadt Ost Malbuch”. Dort sind alle im Projekt entwickelten Ideen sowie die ihnen zu Grunde liegenden Bedarfe enthalten. Die Pläne und Skizzen laden zum Ausmalen ein − und an vielen Stellen können auch noch eigene Ideen ergänzt werden.

Auch ein kleiner Wettbewerb wurde ausgeschrieben: Wer eine oder mehrere Seiten ausgemalt hat, kann diese einscannen oder abfotografieren und bis zum 15.02.2022 an migrants4cities@mannheim.de senden. Unter den Einsendungen werden drei Bastelsets verlost.

Und nun Buntstifte geschnappt und los gehts mit dem Ausmalen. Das Malbuch können Sie sich hier herunterladen und anschließend ausdrucken.

Time to say DANKE: Finissage zum Urban Design Thinking

Anwohner:innen der Neckarstadt-Ost, Migrant:innen, Gewerbetreibende,Themenpat:innen aus Verwaltung und Wirtschaft: Sie alle haben sich über ein Jahr, manche sogar über vier Jahre im Projekt “Migrants4Cities” engagiert. Also diskutiert, Ideen entwickelt, gebastelt, wieder diskutiert und ihre Ideen der Öffentlichkeit präsentiert. Denn genau das macht Urban Design Thinking aus! Nun ist der Design Thinking Prozess zu Ende und es ist Zeit sich zu bedanken und ein letztes Mal zusammen zu kommen. Im Neuen Technischen Rathaus wird in einer Hybridveranstaltung mit allen Beteiligten noch einmal zusammengearbeitet und ein Blick in die Zukunft geworfen. Wie geht es mit den Ideen für die Neckarstadt Ost weiter? Was ist schon auf den Weg gebracht? Und was nehmen wir aus der Zusammenarbeit mit? Und dann wird gefeiert…

Mehr Informationen zum Programm findet ihr in Kürze hier.

Jetzt online! Alle Ergebnisse zum UrbanLab in der Neckarstadt-Ost

Endlich ist sie da, die Dokumentation des dritten und finalen UrbanLabs in der Neckarstadt-Ost. Dieses fand am 16. und 17. Juli 2021 bei bestem Wetter rund um den Platz an der Uhlandschule, die Lange Rötterstraße, den Clignetplatz und die Eichendorffstraße statt. Die Dokumentation gibt Aufschluss über die drei getesteten Lösungsansätze und das Feedback der Anwohner*innen und Besucher*innen darauf. Denn Ziel vom UrbanLab#3 war es ein Erleben und Ausprobieren der Lösungsansätze zu ermöglichen, die sich die Teilnehmer*innen des Projekts „Migrants4Cities” für den Stadtteil ausgedacht hatten. Das gesammelte Feedback dient nun als wichtiger Baustein für die weitere Entwicklung der Lösungen.

Wenn Sie nun neugierig auf die Ergebnisse des dritten und letzten UrbanLabs im „Migrants4Cities“-Prozess geworden sind können Sie alle Details in der Dokumentation nachlesen.

Diese können Sie hier herunterladen.

Jetzt im Video! Impressionen zu den Test-Aktionstagen

<>Für alle, die im Juli in der Mannheimer Neckarstadt-Ost nicht dabei sein konnten: Im Video lässt sich noch einmal nacherleben, wie die Besucherinnen und Besucher bei den beiden Aktionstagen die Lösungsideen für ein klimaresilientes und lebenswertes Stadtquartier kennenlernen und erproben konnten. Dazu hatten die Aktiven aus dem Projekt Migrants4Cities in drei Räumen Prototypen aufgebaut: im Wohnumfeld Neckarstadt-Ost, an der Langen Rötterstraße und dem Platz vor der Uhlandschule. Bei gutem Wetter und mit Hygienekonzept haben mehrere Hundert Besucherinnen und Besucher ihr Feeddback gegeben – und helfen so, die Lösungsansätze zu verbessern und weiterzuentwickeln.

Gute Laune gabs auch – wie im Video von Andreas Henn zu sehen und zu hören ist!

Endlich testen: UrbanLab#3 in der Neckarstadt Ost

Am 16. und 17. Juli 2021 war es endlich soweit: Im Rahmen des UrbanLab#3 fand an diesen zwei Tagen bei bestem Wetter das Testing in der Neckarstadt-Ost in Mannheim statt. Nach letzten Vorbereitungen und mit Unterstützung verschiedener Mannheimer Institutionen wurden in den drei Pilot-Räumen im Quartier die zuvor in den Teams entwickelten Ideen getestet.

  • Kann die Lange Röttertraße zu einer Flaniermeile werden?
  • Wie verbessert ein Ort der Begegnung am Clignetplatz die Lebensqaulität im eng bebauten Wohngebiet?
  • Lässt sich der (Park)Platz an der Uhlandschule besser als Freizeitplatz für alle Generationen nutzen?

Mehrere hundert Menschen besuchten über die zwei Tage die drei Räume, natürlich begleitet durch ein Hygienekonzept. Dort konnten sie erleben, ausprobieren und bewerten, was sich die Teilnehmer:innen der Urban Labs zuvor ausgedacht und prototypisch im Stadtraum auf die Straße bzw. die Plätze gebracht hatten. Mehr Informationen und eine Diashow finden Sie hier.

Raum für Begegnung – sehr erwünscht!

Einige Erkenntnisse des Testings waren schnell offenkundig. So wurde der am Clignetplatz für Autos gesperrte Straßenabschnitt im Nu von Anwohnenden vereinnahmt – ein eindeutiges Zeichen dafür, dass solche (konsum-)freien Räume in dichten Wohngebieten gebraucht werden. Kinder nutzten die freie Straße zum Tanzen, Eltern die nicht zugeparkten Bordsteine zum Sitzen. Zeigen, was möglich ist – dieses Ziel wurde am Clignetplatz eindrucksvoll erreicht. Auch in den anderen Räumen wurden die Ideen größtenteils begeistert aufgenommen. Deutlich wurde auch, dass die Themen Parkraum, Lärmbelastung sowie Befürchtungen bezüglich spezieller Nutzergruppen durch neue Aufenthaltsräume in die Weiterentwicklung einbezogen werden müssen.

Das Testing ist Teil der Methode Urban Design Thinking. Dabei wird überprüft, ob die entwickelten Lösungen überhaupt die Bedarfe der Menschen erfüllen. Dadurch wird sichergestellt, dass die Lösungen auch wirklich bedarfsorientiert sind. Außerdem können beim Testing neue Erkenntnisse gesammelt und diese dann im Nachhinein in die Lösungen eingearbeitet werden.

Genau das ist jetzt die Aufgabe des Teams: die Lösungsansätze weiterzuentwickeln und außerdem neue Unterstützer:innen und wichtige Entscheider:innen aus Politik und Verwaltung in die Umsetzung einzubinden. Im ersten Schritt wird dazu das gesammelte Feedback ausgewertet und in einer Dokumentation veröffentlicht.

Übrigens: Auf dem Beteiligungsportal der Stadt Mannheim können Sie uns auch weiterhin Ihre Meinung, Kommentare und Anregungen zu den Lösungsansätzen mitteilen. Wir freuen uns!

Unser riesengroßes DANKESCHÖN für tatkräftige Unterstützung geht an:

  • die Uhland-Werkrealschule Mannheim, die Werkzeug und Arbeitsflächen großzügig zur Verfügung stellte
  • die Werkstatt des Nationaltheaters Mannheim und ihre tatkräftige Unterstützung beim Bau der Stadtmöbel
  • den Stadtteilservice Mannheim für die Unterstützung in Sachen Logistik und beim Bau von Prototypen
  • die Stadtgärtnerei Mannheim, die Unmengen von Blumen und Pflanzen in unsere Hände gegeben hat
  • das Quartiersmanagement Herzogenried für die Leihgabe von Outdoor-Möbeln sowie
  • die Hochschule Mannheim, die für den Lösungsansatz an der Uhlandschule ein umfassendes digitales 3D-Modell und beim Testing gezeigt hat

Dank Ihrer Hilfe haben wir schaffen können, was für die Transformation urbaner Räume enorm wichtig ist: Veränderungen im öffentlichen Raum erlebbar machen – gern zunächst einmal temporär.

 

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