Für neugierige Städtepartner*innen: Urban Design Thinking im WebLab einfach mal ausprobieren

In Mannheim wird bereits seit 2017 erfolgreich mit der Methode Urban Design Thinking gearbeitet.

Doch auch für andere Städte − Zukunftsstädte, Smart Cities, Metropolregionen − kann das kollaborative und ko-kreative Format der Stadtentwicklung  interessant sein. Denn die gute Qualität der in Mannheim gefundenen Lösungen und die Zufriedenheit der engagierten Stadtgestalter:innen zeigen: der Aufwand lohnt sich!

Wer die Methode Urban Design Thinking zunächst einmal ohne viel Aufwand kennenlernen möchte, kann sich jetzt für das zweistündige Transfer-WebLab am 24. März 2021 anmelden. Durch das kurzweilige, aktive WebLab begleitet ein kompetentes Team von Expert*innen der Technischen Universität Berlin, dem inter 3 Institut für Ressourcenmanagement sowie der Stadt Mannheim.

Mehr Informationen und die Anmeldung finden Sie hier.

Neue Publikation: Mit Urban Design Thinking die Stadt gestalten

Wie können Städte die Bürgergesellschaft in ihrer Vielfalt beteiligen statt nur ‘die üblichen Verdächtigen’? Der Newsletter “Wegweiser Bürgergesellschaft” der Stiftung Mitarbeit widmet sich im Februar dem Schwerpunkt “Stadtentwicklung & Partizipation”  und dabei auch der Frage, ob und in welcher Form ko-kreative Formate wie Urban Design Thinking hierfür hilfreich sein können.

Helke Wendt-Schwarzburg, Marcus Jeutner und Kilian Flade berichten von den positiven Erfahrungen, die in Mannheim mit dem Migrants4Cities-Ansatz gesammelt wurden. Und davon, wie auch andere Städte von dem Ansatz profitieren können. Indem sie nämlich die aktive Ansprache und Einbindung bestimmter Gruppen, die ko-kreative Zusammenarbeit des Urban Design Thinking und die frühzeitige Verzahnung der Lösungssuche mit weiteren städtischen Aktivitäten und Akteuren geschickt miteinander kombinieren.

Den eNewsletter samt Beitrag “Urban Design Thinking in der Stadtentwicklung: Damit nicht immer die gleichen Leute gehört werden” können Sie hier herunterladen.

Dokumentation zum digitalen Urban Lab #2: Zum Nachlesen und Durchblättern!

Im zweiten UrbanLab hat das Team die im Sommer erarbeiteten Lösungsideen zur Umgestaltung des Quartiers rund um die Lange Rötterstraße noch einmal auf Herz und Nieren überprüft und angepasst. Anschließend wurde das große Testen der Lösungen geplant, das im Frühjahr dieses Jahres mit lebensgroßen Prototypen im Rahmen vom UrbanLab#3 stattfinden wird. Hoffentlich dann wieder im Freien und in der Neckarstadt-Ost, damit alle Anwohner*innen, Passant*innen und überhaupt alle, die Lust haben dabei mitmachen können.

Wer genauer wissen will, was die Teilnehmer*innen des zweiten UrbanLabs dazu im November 2020 im digitalen Workshop erarbeitet haben, kann alle Details jetzt in der Dokumentation nachlesen.

Die Dokumentation können Sie hier herunterladen.

M4C zu Gast beim digitalen Urban Thinkers Campus

Bereits zum fünften Mal hat am 4. Dezember in Mannheim ein Urban Thinkers Campus (UTC) stattgefunden und zum zweiten Mal in diesem Jahr 2020 bereits virtuell. Das ist ein wichtiges Signal, dass Konferenzen auch in Zeiten von Covid-19 möglich und wichtiger denn je sind. Denn der Bedarf ist groß, sich über die pandemiebedingten Veränderungen und die daraus resultierenden aktuellen und zukünftigen Herausforderungen des urbanen Lebens auszutauschen.

Der UTC bot dafür erneut eine interaktive Plattform. Zum Thema „Mannheim 2030 – Corona und die Folgen für Mannheim“ tauschten sich rund 250 Teilnehmer*innen in allen Labs über wichtige Handlungsfelder für die gesellschaftliche Weiterentwicklung aus, beispielsweise zur Leipzig-Charta, zum öffentlichen Raum mit Blick auf die Corona-Erfahrungen der letzten Monate oder zur digitalen Bürgerbeteiligung.

Migrants4Cities als innovatives Projekt war bereits zum vierten Mal als Impulsgeberin beim Mannheimer UTC dabei. „Die TU Berlin und die Stadt Mannheim gingen diesmal der Frage nach, in welcher Form Urban Design Thinking als ko-kreatives Beteiligungsformat, das von Gruppenarbeit, Austausch und Begegnung lebt, auch unter Covid-19 Bedingungen digital durchführbar ist“, so Christian Hübel, städtischer Projektleiter und Organisator des UTC. Dabei wurden beide Urban Labs – das Outdoor-Lab und das Online-Format – als vielversprechende Möglichkeiten einer Bürgerbeteiligung vorgestellt, die auch unter Pandemie-Bedingungen funktioniert.

Eine wichtige Erfahrung für die Stadt Mannheim, die Bürgerbeteiligung als Teil der städtischen DNA begreift. Dabei könnten die Vorteile von Online-Urban-Labs in zukünftige Prozesse von Anfang an eingeplant werden, denn sie lassen sich zeitlich flexibler gestalten und von den Teilnehmenden leichter wahrnehmen, da An- und Abreisewege entfallen. Die im Rahmen von Migrants4Cities gesammelten Erfahrungen und Erkenntnisse sollen für die künftige Gestaltung der Bürgerbeteiligung in der Post-Corona-Stadt Mannheim fruchtbar gemacht werden.

Mehr Informationen zum Urban Thinkers Campus 2020 finden Sie hier.

Dokumentation UrbanLab #1: Alle Ergebnisse in Wort und Bild

Wie verbessern wir die Klimaresilienz und Aufenthaltsquaität in der Neckarstadt Ost? Das war Thema im UrbanLab #1, das im Juli im Herzogenriedpark stattgefunden hat. Welche Ergebnisse haben die Teams im UrbanLab #1 in den Arbeitsgruppen zu den drei Quartieren Lange Rötterstraße, benachbartes Wohngebiet und Umfeld der Uhlandschule jeweils ausgearbeitet? Wer sich genauer informieren möchte, ist mit der Dokumentation bestens bedient. Neben den Ergebnissen und vielen wertvollen Hintergrundinformationen wird das Lab selbst in vielen Fotos und Zeichnungen lebendig.

Die Dokumentation können Sie hier herunterladen.

© 2021 Ein MarketPress.com Theme

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.